o.T. (aus der Serie „Anthropologische Vexierbilder oder Die zerbrochene Symmetrie der Sprache“)

Mayer, Maix (1960-) | Künstler
Der 1960 geborene Maix Mayer - ursprünglich Meeresbiologe - begann 1992 das Studium der Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, das er 2002 mit dem Diplom abschloss. Seither erhielt er zahlreiche Stipendien; einige seiner Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen.
Die Landschaft ist eines der wichtigen Bildthemen Maix Meyers, die gefundenen Motive und Bildausschnitte wirken dabei häufig einsam, befangen, abgeschirmt. Die hier gezeigte Landschaft, erst auf den zweiten Blick als solche zu erkennen, erhebt sich monolithisch, melancholisch und in harten schwarz-weiß-Kontrasten. Sie erhält durch den ungewöhnlich tief angesetzten Standpunkt und die glatten, unvermittelt gegeneinander gesetzten Flächen geradezu abstrakte Qualitäten. Das Ausdehnen des Bildausschnitts auf die Perforation des Zelluloidstreifens gibt andererseits einen selbstreferenziellen Verweis auf die technische Bildproduktion des fotografischen Prozesses. Die hier gezeigte Arbeit ist Teil einer Dreiergruppe aus der Serie "Anthropologische Vexierbilder oder die zerbrochene Symmetrie der Sprache", die 1992 und 1995 als Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in den Kunstfonds kamen.
Museum
Abmessungen
84,5 x 101 x 3 cm
Datum
Inventarnummer
89/92
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