Das Guignol-Theater aus der Sammlung Kollmann im Grassi-Museum

Kollmann, Arthur (1858-1941) - Puppentheaterveranstalter Junghanss (um 1935 tätig) - Fotograf
Ort, Datierung
Abmessungen
10,5 x 16,4 cm
Inventarnummer
F 11,3
Der Leipziger Fotograf Junghanss oder Junghanß machte 1935 im Völkerkundemuseum für die illustrierte Beilage einer Leipziger Zeitung Fotos. Aufgebaut in der Ausstellung ist eine Guignol-Bühne zu sehen, die Kollmann 1918 in Annaberg erwarb. Französische Offiziere, die im Erzgebirge interniert waren, ließen sich aus Frankreich das Zubehör für ein Guignol-Theater schicken. Die Bühne wurde dann im Lager angefertigt. Da die Handschriften vom "Guignol du Gymnase" aus Lyon stammten, einige auch mit dem Namen Neichthauser versehen sind, direkten Nachfahren des Gründers der Guignol-Tradition, Laurent Mourguet, ist davon auszugehen, dass an der Unternehmung ein Berufspuppenspieler beteiligt war. Die Handpuppen, Texte und Teile des Bühnenbildes blieben erhalten. Die Bühne selbst mit den Prospekten wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Luftangriff auf das Grassi-Museum vernichtet.
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