Hauptbild des Objekts
Abmessungen
165 x 432 cm (Breite der Leinwand)
Inventarnummer
A 4654
Bruno Wünsch (zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Neffen auch „senior“ genannt) stammte aus einer der ältesten sächsischen Puppenspielerfamilien. Johann Gottfried Wünsch (1746-1794) hatte von Oberlichtenau bei Chemnitz aus mit seinen Puppen das Erzgebirge bereist. Seine Nachfahren reisten im Winter als Marionettenspieler und im Sommer als Seiltänzer. Die Brüder Bruno Wünsch (1863-1943) und Albert Wünsch (1857-1944) heirateten die Schwestern Fanny und Franziska Bonneschky aus einer bekannten Dresdner Puppenspielerfamilie. Um 1885 trennten sie sich. Albert reiste fortan von Meißen, Bruno von Riesa aus durch Ost- und Mittelsachsen. Große Teile des Theaters von Bruno Wünsch mit seiner hochwertigen Theatermalerei befinden sich heute in der Puppentheatersammlung. Die Festung, laut Wünsch als "Burghof" bezeichnet, soll von Richard Hartmann gemalt worden sein, der sonst für die Chemnitzer Theater arbeitete.
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