Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer A 4708
Abmessungen
172 x 436 cm (Breite der Leinwand)
Inventarnummer
A 4708
Bruno Wünsch (zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Neffen auch „senior“ genannt) stammte aus einer der ältesten sächsischen Puppenspielerfamilien. Johann Gottfried Wünsch (1746-1794) hatte von Oberlichtenau bei Chemnitz aus mit seinen Puppen das Erzgebirge bereist. Seine Nachfahren reisten im Winter als Marionettenspieler und im Sommer als Seiltänzer. Die Brüder Bruno Wünsch (1863-1943) und Albert Wünsch (1857-1944) heirateten die Schwestern Fanny und Franziska Bonneschky aus einer bekannten Dresdner Puppenspielerfamilie. Um 1885 trennten sie sich. Albert reiste fortan von Meißen, Bruno von Riesa aus durch Ost- und Mittelsachsen. Große Teile des Theaters von Bruno Wünsch mit seiner hochwertigen Theatermalerei befinden sich heute in der Puppentheatersammlung.
Creditline
Puppentheatersammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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