Material und Technik
Abmessungen
41 x 14,5 x 0,7 cm
Inventarnummer
67320
Rechteckige Gebetsfahne mit rotem Aufdruck auf dünnem ehemals weißen Stoff. Die Fahne ist mit drei schmalen Stoffstreifen am Holzstab befestigt. Gebetsfahnen (tib.: rlung rta, „Windpderd“) sind im Buddhismus übliche Fähnchen in meist kleiner rechteckiger Form. Von den Gläubigen werden sie bis zur vollständigen Verwitterung dem Wind ausgesetzt, damit die Gebete dem Himmel zugetragen werden. Oft sind die Gebetsfahnen mit Symbolen und/oder Gebeten und Mantras bedruckt. Dazu verwendete man traditionelle Holzdruckplatten. Diese Aufdrucke beinhalten oft wie bei den Manisteinen das traditionelle tibetische Mantra „Om mani padme hum“. Es soll das Glück aller fühlenden Wesen bei der Göttern erbitten. Zur Unterstützung dieses Anliegens ist auf vielen Gebetsfahnen in der Mitte der Mantraaufdrucke die mythologische Figur des tibetischen Windpferdes (rlung-rta) abgebildet. (VMH, Johanna Funke, 21.04.2020)
Kultureller Kontext
Ladakhi (Erwerbung)
Reproduktion
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Ritualobjekt

Buddha Daibutsu von Kamakura

unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Buddha Daibutsu von Kamakura
unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Völkerkundemuseum Herrnhut

Speer

unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Speer
unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
unbekannt

Sultan Mahmud II. (1785-1839)

unbekannt
Gemäldegalerie Alte Meister
Sultan Mahmud II. (1785-1839)
unbekannt
Gemäldegalerie Alte Meister
Zum Seitenanfang