Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 65333
Ort, Datierung
Region original: Großregion => Ost; Land/Gebiet => kein Eintrag; Ort => kein Eintrag
Material und Technik
Abmessungen
L: ca. 150 cm B: ca. 100 cm
Inventarnummer
65333
Baumwollgewebe wurden von Angehörigen der Safwa, Nyika und Fipa im Nyassa-Gebiet sowie im westlichen und nordwestlichen Unyamwezi bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf horizontalen Griff- oder auf Trittwebstühlen hergestellt. Weber waren ausschließlich Männer. Sie stellten einfarbige, gestreifte oder karierte Stoffe her, die von Männern und Frauen als Wickeltücher getragen wurden. Neben Hacken und Rindern waren sie ein wichtiger Bestandteil der Brautgabe. Zum Färben der Baumwolle wurden Wurzeln und Rinden verwendet. Die Färbebäder mussten bis zum Erreichen der gewünschten Farbtiefe von Ocker, verschiedenen Brauntönen bis Schwarz mehrfach wiederholt werden. (Silvia Dolz)
Kultureller Kontext
Safwa (Erwerbung)
Duncan Clarke: Textiles africains, Paris 2022, S. 402/403, Abb. 190

Annegret Nippa: Ethnographie und Herrnhuter Mission, Dresden 2003, Abb. S. 51
Reproduktion
Wenn Sie Abbildungen dieses Objektes nutzen möchten, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf. Auch Objekte, die aus ethischen Gründen ausgeblendet sind, können bei begründetem Interesse mit diesem Formular angefragt werden.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Tuch

Taschentuch

Museum für Sächsische Volkskunst
Weitere interessante Objekte
Taschentuch
Museum für Sächsische Volkskunst
Völkerkundemuseum Herrnhut

Modell eines Rindenwandbootes

uns nicht bekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Weitere interessante Objekte
Modell eines Rindenwandbootes
uns nicht bekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Zum Seitenanfang