Material und Technik
Abmessungen
124,3 x 4 x 1,6 cm
Inventarnummer
65311
Ein Stoßspeer mit Holzschaft und eingelassener eiserner Spitze. Der Schaft ist an der Schäftung und über das letzte Drittel zum Schuh hin mit Messing-, Kupfer- und Eisenband-umwicklung versehen.
Der Speer ist eine Standardwaffe der ostafrikanischen Hirtengesellschaften. Er dient zur Verteidigung der Herden gegen wilde Tiere und Viehdiebe, wie auch als Kriegswaffe und Statusobjekt. Manche Gruppen, wie etwa die Massai, verwenden lange Speere (>190 cm) für Krieger und kurze Speere für Nichtkrieger (Kinder oder Alte). Lange Speere werden in der Regel in der Hand gehalten und nicht geworfen. Verschiedene Ethnien der Region haben im Lauf der Zeit bevorzugte Formen des Klingenblatts, des Schafts und des Schuhs der Speere entwickelt. Klingenblätter variieren in der Länge, können symmetrisch oder asymmetrisch sein, und gerade, sowie herz-, schaufel-, oder löffelförmige Enden haben.
Der Sammler William Théophile Jean Richard (1866 - 1944) war Missionar in Ostafrika von 1891-1905. Er war Mitgründer der ersten Ostafrika-Station in Rungwe. (MVL, Frank Usbeck, 15.04.2021)
Kultureller Kontext
Nyakyusa
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Waffe
Degenstichblatt mit Groteskenornament
Kunstgewerbemuseum
Völkerkundemuseum Herrnhut

Speer

unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
Speer
unbekannt
Völkerkundemuseum Herrnhut
unbekannt

Sultan Mahmud II. (1785-1839)

unbekannt
Gemäldegalerie Alte Meister
Sultan Mahmud II. (1785-1839)
unbekannt
Gemäldegalerie Alte Meister
Zum Seitenanfang