Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer SAm 23464
Eine Kette aus aufgefädelten Tucuma-Scheiben.
Die Tenharim (auch bekannt als Parintintin oder Boca Preta, Eigenbezeichnung: Kagwahiva) waren einst Teil einer größeren Kawahib-Gemeinschaft, welche durch die Expansion der Mundurukú im 18. Jh aus ihren traditionellen Territorien in Amazonien vertrieben und zerstreut wurde. Erst gegen Mitte des 20. Jh etablierte sich permanenter Kontakt zur neobrasilianischen Bevölkerung. Im frühen 21. Jh wurde ihre Zahl auf etwa 500 geschätzt.
Rolf Krusche (*1938) studierte Ethnologie in Leipzig und war 1960-67 am Julius-Lips-Institut in Leipzig tätig. 1968 wechselte er als Assistent (später Kustos für Amerika) ans GRASSI Museum für Völkerkunde Leipzig. Er hat zahlreiche international beachtete Fachpublikationen zu Nord- und Südamerika veröffentlicht und bedeutende Leipziger Amerika-Ausstellungen konzipiert. Bis zum Ende der DDR bekam er keine Gelegenheiten zu eigener ethnologischer Feldforschung; während der 1990er Jahre unternahm er aber längere Reisen nach Brasilien und Kanada und legte eine umfangreiche Sammlung an. (MVL, Frank Usbeck, 22.06.2023)
Kultureller Kontext
Tenharim (Herstellung)
Reproduktion
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