Die Ösenhenkel auf der Schulter des Gefäßes dienten vermutlich zum Durchziehen eines Tragbandes oder einer Aufhängung. Die Felder mit den kleinen Noppen, so genanntes Gänsehautmotiv, sind ein typisches Element der Chimú-Keramik.
Teilweise wird in so dekorierten Gefäßen die schematische Darstellung eines Kürbis vermutet. Eine Gliederung in vier Teile mit einem Zentrum ist außerdem ein im Andenraum weit verbreitetes Ordnungsprinzip, das sich in zahlreichen Darstellungen raum- und zeitübergreifend erkennen lässt. (Claudia Schmitz)
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