Ärmelrüsche

Der sich an der oberen Kante verbreiternde Schnitt des Stückes ist außergewöhnlich und findet sich in ähnlicher Form nur bei einer Ärmelrüsche im Museum für Angewandte Kunst in Wien (Inv.-Nr. T 3030/4135 b). Die Bordüre verschmälert sich mit der Verjüngugng des gesamten Stückes. Sie wird von einer Wellenranke durchzogen, von der nach oben und zum gebogten Rand hin Stiele mit großen Blüten oder Früchten abzweigen.An der breitesten Stelle neigen sich zwei komplexe Blüten einander zu. Die rechte Blüte erkennt man, allerdings in Verbindung mit anderen Motiven, auch auf einem Tuchfragment des Bayrischen Nationalmuseum München (Inv.-Nr. 3444, Abb. 29). Da auch die Technik beider Stücke übereinstimmt - z. B. der Überstich der Konturen - stammen beide Dresdner Spitzen wohl vom gleichen Entwerfer und Verlag.
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