Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Po 00873
Ort, Datierung
Oceania, Polynesia, Samoa, vor 1876
Abmessungen
18 x 7,2 x 0,5 cm
Inventarnummer
Po 00873
Kämme dienten im gesamten pazifischen Raum nicht nur zur Haarpflege, sondern, in dieser Ausführung, vor allem zur Zierde. Sie wurden von den jungen Häuptlingstöchtern und Söhnen Tongas, Samoas und Fidschis getragen. Die nur aus Samoa stammenden hölzernen Kämme selula‘au, wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts für eine begrenzte Zeit mit importierten Werkzeugen hergestellt und mit Kokosöl poliert. Sie waren nur der Aristokratie vorbehalten, entsprechend hoch ist der Wert. Sie bestehen aus einem Stück harten und geglätteten Holzes (z.B. Manapau, Mammea odorata, Ifilele/Intsija bijuga), aus dem die Ornamentik in „Laubsägemanier“ herausgesägt wurde. Heute werden solche Kämme durch Handwerker des Tiapapata Arts Centre in Apia/Samoa wieder nach alten Vorlagen aus Museumssammlungen hergestellt. Es gibt zahlreiche historische Aufnahmen, die den Gebrauch solcher Kämme als Haarschmuck zeigen, etwa durch Thomas Andrew. (MVL, Marion Melk-Koch, 16.07.2018)
Kultureller Kontext
Samoaner (Herstellung)
Reproduktion
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