Ort, Datierung
Abmessungen
6,8 x 3,4 cm
Inventarnummer
OAs 17823
Pfeifenspiel aus 13 Pfeifen. In der Mitte eine rot lackierte Kalebasse mit angesetztem Pfeif-Schlitz aus Bambus. Auf der anderern Seite eine eingesetzte Bambusscheibe mit Durchbohrung zum Anbinden an den Taubenschwanz. Dies sollte vor Raubvögeln schützen. In die Kalebasse eingesteckt und verklebt sind 10 (2 x 5) Pfeifchen aus Schilfrohr, vorn abgedeckt und mit Pfeif-Schlitz versehen. Die Röhrchen sind verschieden lang und ergeben unterschiedliche Tonhöhen. Außerdem sind ober- und unterhalb zwei Bambusröhrchen aufgeklebt (schwarz mit mäanderförmigen gemalten Ornamenten). Beide Rohre sind hinten durch eine Scheibe verschlossen, vorn ebenfalls verschlossen und mit Pfeif-Schlitz versehen. (MVL, Yu Filipiak, 12.10.2016)

Die Taubenpfeife wurde wohl von Herzog Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha während seiner Weltreise 1869 gesammelt und im Heimatmuseum der Veste Wachsenburg ausgestellt. Nach der Auflösung des Heimatmuseums 1965 gelangte sie im Rahmen der Übergabe zahlreicher Objekte der ethnologischen Sammlung an das Museum für Völkerkunde in Leipzig. (Tina Oppermann, 2021)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Rückseite der größten Pfeife eingeritztes chinesisches Zeichen: 興 xing (blühen/Freude)
Literatur
Yu Filipiak: Bayin – Acht Klänge : Die Sammlung ostasiatischer Musikinstrumente im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Dresden 2019, 262
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