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Köcher für Blasrohrpfeile (telep ?) mit 12 Pfeilen

uns nicht bekannt - Hersteller Klengel, Wolf Caspar von (1630-1691) - Vorbesitzer
Abmessungen
35,5 x 5,5 x 5,5 cm
Inventarnummer
02873
Der Pfeilköcher befindet sich seit 1687 in den kurfürstlich-königlichen Sammlungen und ist zusammen mit einem Blasrohr (Kat. 2872) und einer Lanze in den Inventaren verzeichnet. Einbringer war Wolf Caspar von Klengel, der diese Borneo-Kulturzeugnisse möglicherweise bei seinen Aufenthalten in den Niederlanden erworben hatte. In den frühen Inventaren wird das Ensemble, dessen Zusammengehörigkeit nicht belegt ist, als ehemals "einem indianischen König" gehörend beschrieben. Zum Zeitpunkt der Erwerbung sollen sich in dem Köcher zwölf vergiftete Blasrohrpfeile befunden haben, die noch heute vorhanden sind. Blasrohr, Lanze und Köcher sind zunächst in der "Indianischen Kammer", seit 1838 im "Türkischen Zelt" des Kgl. Historischen Museums bewahrt worden. Nach Gründung des Ethnographischen Museums (1875/1878) sind zahlreiche außereuropäische Kulturzeignisse diesem übereignet worden. Der Pfeilköcher erinnert formal an die im 19./20. Jh. von den Ot Danum genutzten Köcher. (PM, 2022)
Kultureller Kontext
Dayak (Herstellung)
Reproduktion
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