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Zeremonialwaffe / Amulett (kudi peksi)

uns nicht bekannt - Hersteller
Abmessungen
31,1 x 5 x 1,3 cm
Inventarnummer
06810
Die Lanzenspitze wurde dem Museum 1887 von einem noch nicht näher identifizierten Major F. Meyer aus Batavia zugesandt. Meyer stand im niederländisch-ostindischen Kolonialdienst und war zwischen 1875 bis 1877 an militärischen Aktionen gegen das Sultanat Atjeh, Nord-Sumatra, beteiligt. Weitere Einsatzorte könnten Java, Borneo und Tanimbar gewesen sein, da aus diesen Regionen die etwa 30 Kulturzeugnisse stammen, die Meyer zwischen 1880 und 1888 an das Dresdner Museum schenkte.
Zu der Lanzenspitze liegen keine weiteren Provenienzangaben vor. In dem Erwerbsdokument wurde lediglich auf deren hohes Alter ("in Modjopahit gemacht") verwiesen. Der Bezug zum Reich Majapahit (1293- ca. 1520) bedeutet jedoch nicht zwangsläufig eine Datierung, da viele vergleichbare Lanzenspitzen zu sehr viel späterer Zeit gefertigt worden sind. Lanzenspitzen dieser Art galten als Träger spritueller Kräfte, wurden in zeremoniellen Kontexten genutzt und waren heilige Erbstücke (pusaka). (PM, 2019)
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