Sitzendes Mädchen

Material und Technik
Abmessungen
H: 16,3 cm, B: 13,3 cm, T: 5,5 cm
Inventarnummer
ZV 2600 C 147
Die Herstellung von Terrakotten, also Figuren aus gebranntem Ton, erfolgte seit dem 7. Jh. v. Chr. hauptsächlich aus Hohl- oder Negativformen, den Matrizen. Von einer präzise mit der Hand geformten und gebrannten Figur, der Patrize, wurde die Negativform abgenommen. Nachdem diese ebenfalls gebrannt wurde, diente sie dazu, gleichartige Figuren herzustellen, indem man eine dünne Tonschicht in sie hineindrückte und in Form presste. Vor allem bei Köpfen füllte der Handwerker die Matrize auch zur Gänze mit Ton aus. Das Sitzende Mädchen ist aus mehreren Formen gearbeitet. Noch vor dem Brand wurde die Tonstatuette mit weißem Malschlicker versehen und erst danach mit Farben bemalt: Der ärmellose Chiton, der kokett von der Schulter gerutscht ist, zeigt Reste von Kobaltblau, der um die Hüften drapierte Mantel strahlte einst rosafarben und die Haare waren rotbraun. Die in Alexandria oder Umgebung gefertigte Terrakotta stammt aus dem 3. Jh. v. Chr. und geht auf Vorbilder aus Böotien zurück, die zu Beginn des Jahrhunderts entstanden sind. Seit der Gründung Alexandrias verbreiteten sich Tonfiguren in Anlehnung an die Vorbilder aus dem griechischen Mutterland in großem Umfang.
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