Der Kopf hat zu einer ca. 75 cm hohen Statuette gehört und soll den Angaben von Paul Hartwig zufolge in Tarent gefunden worden sein. In einem Brief an Georg Treu schreibt er am 14. September 1913 aus einem Hotel am Potsdamer Platz in Berlin: "Ich liess gestern einen kleinen Marmorkopf aus Taranto, Athena oder Amazone, an Sie abgehen, [...]." Fünf Stiftlöcher im Helm geben zu erkennen, dass der Helmschmuck gesondert (wohl in Metall) gearbeitet war: ein ungewöhnliches Detail bei einer kleinformatigen Skulptur.
Dietrich Boschung, Jens Daehner, Wilfred Geominy, Huberta Heres, Kordelia Knoll, Frank Martin, Stefanie Oehmke, Joachim Raeder, Stefan F. Schröder, Friederike Sinn und Christiane Vorster (Bearb.): Katalog der antiken Bildwerke II. Idealskulputur der römischen Kaiserzeit 1, Best.-Kat. Staatliche Kunstsammlung Dresden, Skulpturensammlung, Dresden 2011, Kat. 4, S. 138-139, Nr. Inv. Hm 061, Abb. 4,1-4,4 (Joachim Raeder)
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