Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 70003 a, c
Abmessungen
a) 60,0 x 21,0 x 29,5 cm; c) 42,5 x 11,0 x 15,0 cm
Inventarnummer
70003 a, c
Die beiden Idiophone gehören zu einem einst aus drei Instrumenten bestehenden Satz. Sie wurden durch Streichen zum Klingen gebracht, wobei die Handflächen vorab mit mit Harz eingerieben worden sind. Das Museum kaufte den Instrumentensatz von dem Dresdener Max Enders, der um 1900 und wohl bis 1915 als Pflanzer in Neuirland (damals Neu-Mecklenburg im "Bismarck-Archipel") tätig war. Enders hatte diese 1915 in Paranas an der Westküste Neu-Mecklenburgs erworben. Er beschreibt sie auf der Basis von Auskünften Indigener als Signalinstrumente, mit denen "Eingeweihte Befehle an die Dorfinsassen erteilt[en]... z. B. auf Herbeischaffung bestimmter Nahrungsmittel in großen Mengen". Belegt ist ihr Einsatz vor allem im Kontext von Malagan-Festen. (PM, 2022)
Frank Tiesler: Aussereuropäische Kunst und Dresdner Moderne : eine verbotene Ausstellung, Dresden 1992, Seite 47, Abb. Taf. 88 (schwarz-weiss)
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