Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 04008
Der Pfeil ist vermutlich Teil der Sammlungen von Carl Benjamin Hermann Baron von Rosenberg, der seit 1840 in niederländisch-ostindischen Kolonialdiensten stand. 1858 nahm er als Assistent der holländischen Regierungs-Commission und Zeichner an einer naturwissenschaftlichen Reise in die Molukken und nach Neuguinea teil. Ein Teil seiner Sammlungen gelangte durch Vermittlung von W.C. von Schierbrand 1860 nach Dresden. Neben zoologischen Kollektionen umfasste die Rosenberg-Sammlung vor allem Pfeilserien aus verschiedenen Regionen des unter niederländischer Verwaltung stehenden westlichen Teils von Neuguinea. Schierbrand selbst gab deren Herkunft als "Nordküste von Neu Guinea" an. Die Pfeile sind zunächst im Königlichen Historischen Museum bewahrt und nach Gründung eines Ethnographischen Museums in den Jahren 1875/1878 diesem nach und nach übereignet worden. Bei der Inventarisierung sind die Rosenberg/Schierbrand-Pfeile den "Geelvinkbai-Beständen" zugeordnet worden, obwohl es für diese regionale Zuordnung keinen eindeutigen Aktennachweis gibt. (PM, 2022)
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