Tschelaberd, sog. Adler-Kazak

Material und Technik
Abmessungen
275 x 145 cm
Inventarnummer
63588
Eines von 45 kaukasischen Objekten der Teppichsammlung Wilhelm Müllers, darunter 11 Flachgewebe und 34 Knüpfarbeiten.
Der Dresdner Maler Wilhelm Müller (1929-1999) trug mit Unterstützung einer Handvoll Dresdner Teppichenthusiasten im letzten Jahrzehnt vor der Wende 1989 knapp 230 bäuerlich-nomadische Knüpfarbeiten und Flachgewebe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zusammen. Neben einzelnen Stücken aus Europa, dem Maghreb und einem Knüpfteppich aus Ostturkestan stammen diese Textilien vorwiegend aus Anatolien, Persien, dem Kaukasus und Mittelasien. Es handelt sich hauptsächlich um Teppiche, Behältnisse, Decken oder Bänder, die noch aus Vorkriegszeiten in DDR-Haushalten vorhanden waren und es galt, sie vor Missachtung, Zerstörung und dem Verkauf ins Ausland zu bewahren. Nicht selten wurden diese Stücke in Sperrmüllcontainern aufgespürt oder man fand sie über Zeitungsannoncen oder im DDR-Kunsthandel. Sie zeigen die ganze Bandbreite vom verschlissenen Belegstück bis zum gut erhaltenen, musealen Sammlerstück. (Simone Jansen, 2019)
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