Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer 23358
Material und Technik
Abmessungen
6 x 6,6 x 6,6 cm
Inventarnummer
23358
Die beim Opiumrauchen benutzte Lampe ist Teil einer 57 Kulturzeugnisse umfassenden Sammlung, die der sächsische Beamte C. Pape aus dem Raum Kanton als Schenkung an das Ethnographische Museum in Dresden sandte. Pape, ein sächsischer Beamter aus Weinböhla bei Dresden, wurde vom Staatsdienst in Sachsen freigestellt, um als Zolleinnehmer in China für das Deutsche Kaiserreich zu arbeiten. Nach dem Zweiten Opiumkrieg, der wesentlich von Frankreich und Britannien in China geführt wurde, sah sich China gezwungen, weitere neue Vertragshäfen für europäische Mächte zu öffnen. Westlichen Kaufleuten musste Freizügigkeit gewährt werden. Den chinesischen Gouverneuren und Beamten sind ausländische Berater beziehungsweise Beamte zur Seite gestellt worden. Sie sollten den Modernisierungsprozess Chinas im Sinne der europäischen Industriestaaten in der zweiten Hälfte des 19. Jh. unterstützen. So wurde die Küstenregion von Kanton, der durch den Opiumhandel bekannt gewordenen Stadt am Perlfluss, zum Arbeitsgebiet von Pape. Die Mehrzahl seiner Schenkungen haben Bezug zum Opiumgebrauch. (P. Martin, 2020)
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