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Teeschale für Teezeremonie (cha no yu no chawan)

Abmessungen
8,2 x 11,5 x 11,7 cm
Inventarnummer
47625
Teeschale (chawan) die für die Zubereitung von Matcha (pulverisiertem Grüntee) benutzt wird, welchen man in der japanischen Teezeremonie (chadō oder cha no yu) trinkt. Mit ihren senkrechten Seitenwänden und relativ flachem Boden ist die Teeschale den Bewegungen des Teebesens angepasst.
Das Teetrinken kam mit dem Buddhismus nach Japan und wurde ab der Nara-Zeit (710-794) zuerst in den buddhistischen Tempeln gepflegt. In der Heian-Zeit (794-1185) verbreitete sich das Teetrinken in aristokratischen Kreisen. Ende des 16. Jahrhundert wurde die japanische Teezermenonie maßgeblich durch Sen no Rikyū (1522-1591) in ihrer heutigen Ausprägung formalisiert. Ihm wird auch die Änderung der Form der Teeschale zugeschrieben. In der Edo-Zeit (1600-1868) fand das Teetrinken schließlich Eingang in die bürgerlichen Kreise.

Die Herkunft des Objektes konnte bisher nicht geklärt werde, es gelangte über Antiquitäten Ernst Fritzsche, Berlin an Teekanne und wurde von diesen 1933 an das Museum für Völkerkunde geschenkt.
Kultureller Kontext
Japaner (Herstellung)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Stempel an Unterseite der Gefäßwand: "木" in einem Kreis
Reproduktion
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