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Specksteinfigur: Kröte

uns nicht bekannt - Hersteller
Material und Technik
Abmessungen
3 x 7,5 x 4,4 cm
Inventarnummer
23111
Figürliche Darstellungen in Speckstein - geschaffen für Hausaltäre oder Pretiosenecken - reichen in die Ming-Dynastie zurück. Aufgrund ihrer glückverheißenden Symbolik waren sie auch beliebte Geschenke. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelangten im Zuge barocker Ostasienbegeisterung neben den begehrten Porzellanen auch Specksteinfiguren nach Europa. In Dresden lassen sie sich seit den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts archivalisch belegen. Nach den Intentionen August des Starken sollten die Figuren zur Ausstattung eines separaten Kabinetts in dem als Porzellanschloss konzipierten Japanischen Palais dienen. (P. Martin, 2020)
Maureen Cassidy-Geiger: Changing attitues towards ethnographic material: re-discovering zhe Soapstone Collection of Augustus the Strong,in: Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden(Hg.): Abhandlungen und Berichte des Staatlichen Museums für Völkerkunde Dresden ; 48, Frankfurt/Main 1994, S. 7-98, Bd. 48 / S. 52, Abb. 35 (schwarz-weiss)
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