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Schmuckkästchen

Abmessungen
H 16,0 cm, B 27,0 cm, T 21,5 cm; Gewicht: 2640 g
Inventarnummer
V 598
Der üppige Besatz von Farbsteinen und Email, der die silbervergoldete Fläche fast vollständig bedeckt, kennzeichnet zahlreiche Werke aus dem letzten Drittel des 17. Jahrhunderts. Ein typischer Vertreter dieses Stils ist das wohl in Augsburg entstandene Schmuckkästchen. Seine Wandung ist über und über mit Steinen und Emailperlen bedeckt, die zu Rosetten und Schleifen gruppiert sind oder kleine Kameen umspielen. Trotz des dichten Dekors bleibt die strenge, achteckige Grundform des Behältnisses deutlich erkennbar. Die in rotem Camaieu ausgeführten Emailmedaillons mit den christlichen Tugenden setzen dem materiellen Reichtum des Kästchens geistige Inhalte entgegen. Sicherlich war dies ganz im Sinne seiner Besitzerin Christiane Eberhardine, denn die 1727 verstorbene Gemahlin Augusts des Starken war eine gläubige Protestantin.
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