Kopfschmuck in Form einer Feder

Webster, William Downing (1868-1913) - Händler
Ort, Datierung
Königreich Benin, vor 1897
Material und Technik
Abmessungen
36 x 2,6 cm
Inventarnummer
13613
Ein oder zwei Federn an der Kopfbedeckung aufgesteckt, symbolisierten hohe Autorität und Führerschaft. Mächtige Krieger, Priester, Häuptlinge oder der König Oba selbst trugen diese aus Elfenbein geschnitzten Embleme in Anlehnung an weiße Vogelfedern. Der tiefere Sinngehalt bezieht sich auf die Fähigkeit der Vögel, als Wesen im Dienste jenseitiger Mächte zwischen den Weltensphären zu verkehren und Einsicht in unerklärliche Dinge zu nehmen. Auserwählte Personen sollen diese Fähigkeiten besitzen, was sie durch die Feder anzeigen, und bestärken damit ihre privilegierte Position.

(MVD, Silvia Dolz)
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Auch interessant

Armband

Scheidel, August
Museum für Völkerkunde Dresden
Armband
Armband
Scheidel, August
Museum für Völkerkunde Dresden
Säbel mit Jaspisgriff und Lederscheide (Bergmannsgarnitur Johann Georgs II.)
Säbel mit Jaspisgriff und Lederscheide (Bergmannsgarnitur Johann Georgs II.)
Klemm, Samuel
Grünes Gewölbe

Tabakspfeife aus Argilitt

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Tabakspfeife aus Argilitt
Tabakspfeife aus Argilitt
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Zum Seitenanfang