Ort, Datierung
Königreich Benin, vor 1897
Material und Technik
Abmessungen
131 x 6,5 x 7 cm
Inventarnummer
16190
Ukhurhe-Stäbe verkörpern den Erhalt und die Weitergabe von Würde und Autorität eines verstorbenen Familienoberhauptes an seinen Nachfolger. In der Aufstellung und Ansammlung vieler Stäbe auf einem Ahnenaltar symbolisieren sie Kontinuität in der Ahnenreihe und Kollektivität in der Gemeinschaft. Bedeutungsvoll ist die bambusartige Segmentierung der Stäbe, die der ukhurhe-oro-Pflanze nachempfunden ist. Darin spiegelt sich das Aufeinanderfolgen von Lebensphasen aber auch von Generationen wider, das zum Erhalt der Gemeinschaft notwendig ist.

(MVD, Silvia Dolz)
Literatur
Claus Deimel: Schätze aus Afrika, Benin : die Schenkung Baessler, Dresden 2006, Seite 54, Abb. 69 (farbig)

Siegfried Wolf: Zum Problem der Frauendarstellungen in der Benin-Kunst,in: Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden(Hg.): Abhandlungen und Berichte des Staatlichen Museums für Völkerkunde Dresden ; 31, Berlin 1970, S. 197-235, Bd. 31 / Taf, Abb. D 17 (Detail) (schwarz-weiss)

Siegfried Wolf: Zum Problem der Frauendarstellungen in der Benin-Kunst,in: Staatliches Museum für Völkerkunde Dresden(Hg.): Abhandlungen und Berichte des Staatlichen Museums für Völkerkunde Dresden ; 31, Berlin 1970, S. 197-235, Bd. 31 / Taf, Abb. D 16 (Detail) (schwarz-weiss)
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