Abmessungen
H mit Sockel 13,0 cm, B 6,4 cm, Dm Sockel 6,2 cm
Inventarnummer
VI 241
Die vier buckligen Zwerge (wohl Dresden, Juwelierarbeiten: Johann Heinrich Köhler, Dresden, um 1710-1725) sind auf verschiedene Art beschäftigt. Einer hält verschmitzt lächelnd einen Dudelsack. Andächtig ist ein zweiter beim Beschneiden eines Bäumchens dargestellt. Ein dritter schleppt lachend einen goldenen, mit steinernen Früchten gefüllten Korb. Der vierte schließlich hockt mit »nackichten Podex« in unzweideutiger Pose »und machet Ducaten«, wie es das Pretioseninventar von 1725 berichtet. Johann Heinrich Köhler lieferte die Zwerge zum Grünen Gewölbe. Allerdings stammen von ihm nur die Postamente und Accessoires. Die Elfenbeinfiguren sind von anderer Hand. Die künstlerische Darstellung von stark entstellten buckligen Zwergen galt bereits im späten 17. Jahrhundert als attraktiv und war Ausdruck der im Aufblühen begriffenen ´Zwergen-Mode´. Jacques Callot hatte Studien zu diesem Sujet in einer Folge von Radierungen als "Varie Figure Gobbi" festgehalten, die vielfach als Vorlagen verwendet worden sind.
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