Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
Gesamt (mit Sockel) H 13,00 cm, B 6,00 cm, T 4,20 cm; Gewicht: 77,30 g
Inventarnummer
VI 178
Die kleine Elfenbeinfigur gehört zu der ebenso umfangreichen wie qualitätsvollen Sammlung, die August der Starke zusammen trug. Weltweit ohne Vergleich geblieben, hatte sie einst im Eckkabinett des Grünen Gewölbes ihren Platz gefunden und war bereits 1725 zu großen Teilen inventarisiert.
Die bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts noch weithin bekannten Typengestalten der italienischen Stegreifkomödie "Commedia dell’arte" dienten als Vorbilder für diese Elfenbeinfigur.
Der maskierte Pulcinella ist von buckliger Gestalt und durch seine auffällige Hakennase charakterisiert. In der italienischen Komödie kam ihm die Rolle des streitsüchtigen Dieners zu, der durch sein groteskes Aussehen das Gelächter auf sich zog. Seine Eigenschaften waren die denkbar schlechtesten. Er galt als faul, gefräßig, dumm und grob.
Die Zuschreibung der Elfenbeinstatuette des Pulcinella an den Dresdner Hofbildhauer Paul Heermann gilt als gesichert.
Figuren der italienischen Komödie gehörten bis über die Mitte des 18. Jahrhunderts hinaus zu den besonders beliebten Themen in Malerei, Grafik und Porzellanplastik.
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