Ort, Datierung
Abmessungen
H 10,9 cm, Standfläche: B 6,2 cm, T 4,1 cm, T mit Bogen 4,5 cm
Inventarnummer
VI 196
Unter "Galanterien" verstand man in den Jahrzehnten um 1700 neben kostbaren kleinen Gefäßen auch miniaturhafte, detailreich durchgearbeitete Elfenbein- und Holzfigürchen, die häufig mit Edelsteinen besetzt und zuweilen auf kostbaren Sockeln montiert waren. Derartige Statuetten, die von August dem Starken in großer Anzahl gesammelt wurden, gehören in das Ouevre Balthasar Permosers. Für die meisten von ihnen fertigte der Hofjuwelier Johann Melchior Dinglinger den Körperschmuck aus Goldemail, Edelsteinen und winzige Utensilien wie Pfeil und Bogen. Die künstlerische Beschäftigung mit der exotischen Fremdartigkeit der Einwohner Afrikas, die Permoser aus tiefschwarzem Ebenholz schnitzte und die als "Kammermohren" Teil des sächsisch-polnischen Hofstaats waren, durchzieht sein Werk. Zu den frühesten gehören die beiden "Mohren mit Pfeil und Bogen", die wohl kurz vor 1700 entstanden sind. Der hier dargestellte Krieger hat gerade seinen Pfeil abgeschossen und prüft dessen Lauf, während der andere (VI 195) jubelnd den Bogen schwingt, weil sein Pfeil das Ziel erreichte.
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