Abmessungen
H 54,0 cm, B 20,4 cm, T 20,4 cm
Inventarnummer
V 141
Die beiden Ziervasen aus Kelheimer Stein sind von ihrer Typologie her vor allem Dekorationsobjekte. Sie finden ihre Vorbilder in den Bekrönungen von Kamin- und Portalgesimsen des Spätbarock. Ihnen ist ein Bildprogramm aufgelegt, das sich in dem einen Fall der Verehrung der Jagdgöttin Diana und des Weingottes Bacchus widmet (V 141) und im anderen Fall dem Hirtengott Pan (V 136). Die kostbaren Gefäße sind allansichtig konzipiert, besitzen aber Haupt- und Nebenansichten. Auf den Hauptseiten finden sich kameenartig gestaltete Emailbildnisse der jeweiligen Gottheit, an den Seiten Reliefs mit Opferszenen. Die virtuose Steinbearbeitung durch den Bildhauer Christian Kirchner wird durch eine diamantbesetzte Goldschmiedefassung veredelt. Als Dekorationsobjekte hatte das Vasenpaar nicht zwangsläufig seinen Platz im Grünen Gewölbe. Auch deshalb wird es im Juli 1731 zeitweilig dem Schatzkammermuseum entnommen und "zu Ihro Majt. selbst eigenen hohen Händen in die Königliche Stall Zimmer geliefert."
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