Brettspiel

Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen hatte den Brettspielkasten als Weihnachtsgabe von seiner zweiten Gemahlin Magdalena Sibylla, einer Prinzessin von Brandenburg-Preußen, erhalten und in der Kunstkammer aufgestellt. Der Kasten vereint ein Schach-, Mühle- und Tric-Trac-Brett. Die Spielflächen aus verschiedenfarbigem Bernstein werden durch unterlegte Metallfolien mit Ornamenten und lateinischen Inschriften (biblische und humanistische Zitate) sowie feinen Reliefs aus Knochenbernstein wirkungsvoll belebt. Diese zeigen, soweit erkennbar, das kursächsisch-kurbrandenburgische Ehewappen, Tugendallegorien, biblische Motive und Profilbildnisse. Da Bernstein im heimatlichen, an der Ostsee gelegenen Preußen gewonnen wurde, dürfte die Kurfürstin dieses Material mit Bedacht für ihr Geschenk ausgewählt haben.
Museum
Abmessungen
Brettspielkasten geschlossen Höhe 6 cm Breite 32,5 Tiefe 32,5 cm
Inventarnummer
P 0370.01
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