Putto mit Füllhorn

Ertel, Christoph - Goldschmied
Abmessungen
H 11,2 cm, B 4,8 cm, Sockel: B 4,8 cm, T 4,8 cm
Inventarnummer
VI 172 a
Der nackte Putto mit Füllhorn könnte für einen moralisierend gemeinten Kontext, als eine Versinnbildlichung des Geschmacks oder des Überflusses gedacht gewesen sein. Denn in seiner erhobenen Hand hielt der Knabe einst einen Diamanten mit einem Krönchen, wie das Inventar berichtet, und zudem war das Horn gefüllt mit orientalischen Edelsteinen; eine in französische Aufschrift lautete übersetzt: „Das Beste von allem“.
Dem Eintrag im Pretioseninventar von 1725 verdankt sich auch der Hinweis auf den Künstler Ertel. Der Goldschmied Christoph Ertel war seit 1699 in Zittau ansässig. Spätestens 1707 übersiedelte er nach Breslau. Offenbar trafen die Arbeiten Ertels den Geschmack des Königs, denn immerhin verzeichnet das Pretioseninventar von 1725 zwölf Werke des Zittauer Goldschmiedes. Vier davon erwarb er auf der Leipziger Ostermesse von 1705 (siehe auch im Vergleich von Ertel die Personifikationen der Fünf Sinne: Inv.-Nr VI 173, g,h,i,k,l und Statuette eines Amorknaben mit Fesseln, Inv.-Nr. VI 173 m).
(JK)
Reproduktion
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Elfenbeinstatuette

Kauernde Venus

Grünes Gewölbe
Kauernde Venus
Grünes Gewölbe
Grünes Gewölbe

Perlmutterbecken

Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Perlmutterbecken
Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Ertel, Christoph

Putto als Allegorie des Geschmacks

Ertel, Christoph
Grünes Gewölbe
Putto als Allegorie des Geschmacks
Ertel, Christoph
Grünes Gewölbe
Zum Seitenanfang