Allegorie auf die Vermählung der Maria Josepha von Sachsen mit dem Dauphin von Frankreich (1747)

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 20,6 cm, B 9,5 cm; Sockel: B 9,5 cm, T 7,1 cm; Gewicht: 257 g
Inventarnummer
II 269 y
Die Statuette ist eine Allegorie auf die Vermählung von Maria Josepha von Sachsen mit Thronfolger von Frankreich. Die Statuette ruht auf einem Postament, das von vier Delphinen aus Elfenbein getragen wird. Diese versinnbildlichen die deutsche Übersetzung des »Dauphin« – so hieß seit der Regierungszeit Ludwigs XI. von Frankreich der Thronfolger.
Die Vermählung des Louis Dauphin von Frankreich mit der erst 15-jährigen Maria Josepha (1731–1767), Tochter König Augusts III. von Polen, wurde zunächst am 26. Dezember 1746 »per procura« (d.h. in Stellvertretung des Dauphins durch Kardinal Richelieu) vollzogen und am 9. Februar 1747 mit einem glanzvollen Fest in Versailles gefeiert. Die Hochzeit war nicht zuletzt durch das diplomatische Geschick des Grafen Moritz von Sachsen (1696–1750), einem unehelichen Sohn Augusts des Starken und seiner Mätresse Maria Aurora von Königsmarck, seit 1744 Marschall von Frankreich, sowie Heinrich von Brühls zustande gekommen. Die Statuette könnte ein Geschenk gewesen sein, dass Heinrich Graf von Brühl direkt aus Frankreich als Dank für seine hilfreichen und nicht ganz uneigennützigen Vermittlungen erhalten haben könnte. Aus Brühls Elfenbeinsammlung stammt die Statuette, und sie gelangte 1769 zum Grünen Gewölbe.
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