Relief einer Reiterschlacht

Elhafen, Ignaz (1658-1715) - Bildhauer
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 8,8 cm, B 13,8 cm, T 4,0 cm; Gewicht: 230,93 g
Inventarnummer
VII 22
Schon in seiner Tiroler Heimat dürfte der aus Innsbruck stammende Ignaz Elhafen die Holzschnitzkunst erlernt haben, bevor er seine Fähigkeiten in der künstlerischen Bearbeitung von Elfenbein während seines Aufenthaltes in Rom vervollkommnen konnte. Von dort führte ihn sein Weg über Wien nach Düsseldorf, wo er seit 1704 bis zu seinem Tod 1715 als Hofkünstler für Johann Wilhelm von der Pfalz tätig war. Das filigran geschnitzte Holzrelief mit Reitergefecht (vgl. Pendant VII 23) von Elhafen hat man 1694 für die Dresdner Kunstkammer erworben. Der Ankaufspreis für jedes der kleinen Meisterwerke ist mit hundert Dukaten überliefert. Für beide Holzreliefs verwendete Elhafen Motive aus Kupferstichen von Matthäus Merian d.Ä. (u.a. Bilderbibel 1625 und Historische Chronica 1657) und ließ sich zudem durch die Radierung einer Pompeius-Schlacht von Antonio Tempesta (1613) inspirieren.
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