Diptychon mit Maria und Christus am Kreuz

Material und Technik
Abmessungen
H 9,1 cm, B 6,0 cm, T 0,7 cm
Inventarnummer
II 55
Das Diptychon (siehe auch Inv.-Nr. II 50) wurde 1857 aus der Privatsammlung des Dresdner Kupferstechers Moritz Steinla, der zwischen 1838 und 1858 als Professor an der Kunstakademie lehrte, für das Grüne Gewölbe erworben. Die linke Tafel zeigt Maria mit dem Kind, flankiert von der hl. Katharina und Johannes dem Täufer, und auf der rechten Tafel ist der Gekreuzigte dargestellt. Kompositorisch wie auch ikonographisch folgt das Relief der Tradition Pariser Arbeiten des 14. Jahrhunderts. Auffällig ist jedoch die deutliche Typisierung der Gesichter und die stark überlängten, für die Körperproportionen viel zu großen Hände, die den Figuren etwas Ungelenkes in Haltung und Wirkung verleihen. Diese stilistischen Merkmale findet man bei kleinformatigen Diptychen des frühen 15. Jahrhunderts sowohl aus Frankreich wie auch aus dem Rheinland (oder Maasland). Vergleichbare Stücke gibt es zum Beispiel im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt, die ebenfalls aus einer Privatsammlung, allerdings bereits 1805 zum dortigen Museum gelangten.
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