Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer MAm 08624
Das Kopftuch (tzute) wurde von männlich gelesenen Personen während Zeremonien in Guatemala getragen. Da zeremoniell verwendete Tücher in der Regel viereckig sind, wurde dieses vermutlich durch die diagonale Teilung eines solchen hergestellt. Wahrscheinlich wurden auf diese Weise mehrere Stücke für einen touristischen Verkauf gewonnen, möglicherweise aber auch ein durch Gebrauch stark beschädigter oder verschmutzter Gewebeteil entfernt oder die rituelle Bedeutung des Tuches abgeschwächt.
Das Tuch besteht aus zwei Teilen aus roter Baumwolle mit feinen Streifen in Gelb und Gelb/Grün. An den Schenkeln des Dreiecks befindet sich etwas unterhalb der Kanten ein Musterstreifen, der einmal durch die Kettfäden des Gewebes und einmal durch lancierte Fadeneinträge gebildet wird. Darüber hinaus befinden sich auf dem Tuch verteilt mehrere W-förmige gestickte Motive. Außerdem ein breiter Musterstreifen, der in der Mitte des ursprünglich quadratischen Gewebes über die gesamte Breite verlief.
Der Unternehmer Hans Jörk Wietfeldt sammelte das Kopftuch während seines Aufenthalts in Lateinamerika von 1958 bis 2010. Vermutlich lässt sich der Erwerb auf die Zeit zwischen 1959 bis 1967 eingrenzen. Dem Museum schenkte es der Arzt Hartmut Asseburg-Wietfeldt 2014.
Kultureller Kontext
Maya (Erwerbung)
Reproduktion
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