Das kunstvoll gestaltete Pfropfzeug, dessen kleine Gartengeräte ursprünglich in einem geprägten schwarzen Lederfutteral vereint waren, gelangte als Geschenk der Markgräfin Katharina von Brandenburg-Küstrin, der späteren Kurfürstin von Brandenburg in die Kunstkammer. Sie war nicht die einzige, die dem Kurfürsten mit Gartengerät eine Freude zu machen gedachte: In der Kunstkammer befanden sich auch ein elfteiliges Pfropfbesteck des Grafen Burchardt VIII. von Barby und Mühlingen sowie ein Satz von zwanzig Pfropfreißmessern mit golden und silbernen Klingen des Königs von Dänemark.
Das Pfropfbesteck bestand aus elf Einzelstücken; ein Messer und ein Zänglein haben sich nicht erhalten. Im Kunstkammerinventar wird das große Pfropf- und Weinmesser als „welsch“ beschrieben – also von italienischer oder französischer Art.
Kurfürst August selbst war im Pfropfen wohlgeübt und hatte seine Erkenntnisse in sein „Künstlich Obst=Garten=Büchlein“ (1571) einfließen lassen.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Klinge Marke: "N".
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