Ort, Datierung
Abmessungen
H 6,8 cm, B 11,6 cm, T 6,3 cm; Gewicht: 102,41 g
Inventarnummer
VI 218
Der Satyr in geduckter Haltung erinnert an den lüsternen Hirtengott Pan, der, nach den Metamorphosen des Ovid, bei seiner Verfolgungsjagd auf die Nymphe Syrinx als erfolgloser Galan zurück blieb. Anstelle einer begehrenswerten schönen Frau tritt dem Satyr in dieser Elfenbeingruppe ein nackter Knabe mit Laterne entgegen. Diese kuriose Konstellation lässt sich emblematisch erklären: Die Laterne assoziiert das Feuer der Liebe, an dem sich der Satyr wärmen oder aber verbrennen kann. Zugleich ist die Laterne in der Hand des Amorknaben eine deutliche Warnung vor unbesonnenen und vergeblichen Liebeswerbungen (siehe auch Inv.-Nr. VI 217).
(JK)
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