Ort, Datierung
vor 1733
Abmessungen
Dm je Knopf 1,4 cm
Inventarnummer
VIII 212 a
Die Schildpattgarnitur stellt die zehnte und somit letzte Garnitur dar, die August der Starke fertigen lies. Mit ihrer umfassenden Anzahl ein kleinen und auch großformatigen Teilen ist sie besonders reichhaltig und auch zu Jagdfesten nutzbar gewesen. Die Fertigung lag in den Händen von Pierre Triquet. Ganze sieben Jahre (1721 - 1728) benötigte er, um das Schmuckensemble fertigzustellen. Zur Verbesserung des Repräsentationscharakters der Garnitur wurde Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler beauftragt. Er zierte die einzelnen Bestandteile mit Brillanten aus und sorgte damit für die notwendige Feinwirkung.
Den Hemdknöpfen kommt eine besondere Bedeutung zu, daher heben sie sich stets von den großen Knopfreihen für Rock- und Westenknöpfe ab. Hier zeigt sich diese Hervorhebung durch die Variation des Goldfadenmusters.
Durch die Entfernung einiger Brillanten an den Objekten, weist die Garnitur heutzutage zahlreiche materielle und ästhetische Schäden auf.
Literatur
Der Dresdner Hofjuwelier Johann Heinrich Köhler. Dinglingers schärfster Konkurrent, Ausst.-Kat. bearb. von Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dirk Syndram, Ulrike Weinhold, Susanne Thürigen und Marion Ackermann, Dresden 2019, S. 41ff, Nr. Abb. 3, 4, Abb. ja
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