Ort, Datierung
vermutlich Dresden, 1633
Abmessungen
Länge(max) = 14,5 cm; Breite = 4,4 cm; Dicke = 2,75 cm
Inventarnummer
A I 10
Der ungewöhnlich aussehende Zirkel ist vermutlich einzigartig. Sein rechter Schenkel ist festmontiert, der linke in einem Schlitz seitlich bewegbar. Dreht man an der in der Mitte der silbernen Scheibe angebrachten Mutter, dreht sich die Scheibe (im Bild ist sie oben auf »F« eingestellt), und der Abstand zwischen den Zirkelspitzen ändert sich. Jeder Buchstabe des Alphabets entspricht einem bestimmten Abstand. Eine Botschaft ließe sich mit diesem Geheimschriftzirkel Buchstabe für Buchstabe als eine Reihe von Strichen der jeweils entsprechenden Länge – oder noch raffinierter: als eine Reihe von unauffälligen Stichlöchern entsprechendes Abstands – darstellen. Zur Entzifferung der Nachricht benötigt der Empfänger einen identischen Zirkel. Sicher ist dieses Verfahren allerdings nicht, da jeder Buchstabe genau einer Strichlänge beziehungsweise einem Abstand entspricht und insofern eine Zuordnung des einen zum anderen grundsätzlich möglich ist. (Michael Korey)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Signatur: "Joachim Deuerlin/ fecit Inventor Anno/ 1633"(Silberscheibe)
Reproduktion
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