Aus dem Leben des heiligen Zenobius

Botticelli, Sandro | Maler Die Tafel war Teil eines Zykluses, der von den Wundertaten des ersten Bischofs von Florenz erzählt. Einst war dieser Bilderfries auf Schulterhöhe in einer Wandvertäfelung eingelassen (sog. Spalliera). Er wurde wahrscheinlich von Francesco di Zanbobi de'Girolamo in Florenz in Auftrag gegeben, eventuell aus Anlass der Hochzeit einer seiner Söhne. Der heilige Zenobius galt als Ahnherr der Familie. Die drei übrigen Gemälde befinden sich heute in London (National Gallery) und New York (Metropolitan Museum of Art). Botticelli, einer der Hauptvertreter der Renaissance in Florenz, wählte ein eigentlich aus dem Mittelalter stammendes Prinzip: Um die Geschichte zu erzählen, stellte er die zeitlich aufeinanderfolgenden Szenen simultan dar. Links wird ein Junge von einem Wagen überrollt und stirbt. Er kann vom Diakon des Zenobius dank dessen Glaubenskraft wiedererweckt und seiner Mutter übergeben werden. Rechts ist die Todesszene des heiligen Zenobius zu sehen, der im Jahr 417 starb.
Material und Technik
Abmessungen
66 x 182 cm
Datum
Inventarnummer
Gal.-Nr. 9
Reproduktionsrechte
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