Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Gal.-Nr. 1908
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
68 x 40,2 cm
Inventarnummer
Gal.-Nr. 1908
Christus ging am Vorabend seiner Kreuzigung mit den Jüngern Petrus, Jacobus und Johannes zum Ölberg. Ehe ihn die Soldaten festnahmen, flehte er in Todesangst kniend zu Gott. Der Engel mit Kreuz weist auf das bevorstehende Martyrium, deutet aber auch die göttliche Gnade an. Das Heilsgeschehen offenbart sich den schlafenden Jüngern dagegen noch nicht. Cranach schuf von der seit dem späten Mittelalter geläufigen Szene aus der Passion Christi mehrere Fassungen.

Das Gemälde gehörte zu den seit 1945 vermissten Werken; es kehrte 1959 in die Gemäldegalerie zurück.

On the eve of his crucifixion, Christ went with the disciples Peter, James, and John to the Mount of Olives. Before the soldiers captured him, he prayed, kneeling in mortal fear. The angel with the cross alludes to his imminent martyrdom but also indicates divine grace. The act of salvation is, however, not revealed to the sleeping disciples. Cranach produced several versions of this scene.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Bez. unten rechts (Steinplatte): Schlange mit stehenden Flügeln
Renaissance & reformation German art in the age of Dürer and Cranach , Ausst.-Kat. bearb. von Los Angeles County Museum of Art, Staatliche Museen zu Berlin, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Andreas Bayerische Staatsgemäldesammlungen Plackinger, Michael Eissenhauer, Dirk Syndram, Bernhard Maaz, Jeffrey Chipps Smith und Julien Chapuis, Los Angeles 2016, S. 82f

Harald Marx und Ingrid Mössinger: Cranach, Köln 2006, S. 332-337

Zurück in Dresden. Eine Ausstellung ehemals vermißter Werke aus Dresdener Museen, Ausst.-Kat. Dresden 1998, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Residenzschloss, hg. von Harald Marx und Uta Neidhardt, Dresden 1998, S. 144, 146

Zurück in Dresden. Eine Ausstellung ehemals vermißter Werke aus Dresdener Museen, Ausst.-Kat. Dresden 1998, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Residenzschloss, hg. von Harald Marx und Uta Neidhardt, Dresden 1998, S. 144

Ersterwähnung im Inv. 1809 (Nachtrag von 1820), 1872; das Gemälde gehörte zu den seit 1945 vermissten Werken, kehrte jedoch 1959 in die Galerie zurück.

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