Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Gal.-Nr. 1917 A
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
61,5 x 47,5 cm
Inventarnummer
Gal.-Nr. 1917 A
Bis heute konnte nicht geklärt werden, ob es sich um ein Werk Lucas Cranachs d.Ä. oder d.J. handelt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Bez. oben rechts: 1544 Schlange mit liegenden Flügeln; Inschrift: AETATIS SVE • 50
Kunstbesitz. Kunstverlust. Objekte und ihre Herkunft, Ausst.-Kat. Dresden 2018, hg. von Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation und Daphne Projekt, Dresden 2018, S. 66

Bernhard Maaz: Gemäldegalerie Alte Meister Dresden. Eine Geschichte der Malerei, Köln 2014, , S. 60-61, Nr. 49 (siehe DA)

Harald Marx und Ingrid Mössinger: Cranach, Köln 2006, S. 498-501

Zurück in Dresden. Eine Ausstellung ehemals vermißter Werke aus Dresdener Museen, Ausst.-Kat. Dresden 1998, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Residenzschloss, hg. von Harald Marx und Uta Neidhardt, Dresden 1998, S. 148f

Richard von Kaufmann: Gemälde des XIV-XVI Jahrhunderts aus der Sammlung von Richard von Kaufmann, Berlin 1901, 208/209, Bd. 2,

Richard von Kaufmann: Gemälde des XIV-XVI Jahrhunderts aus der Sammlung von Richard von Kaufmann, Berlin 1901, S. X,, Nr. Nr. 72

1917 Ankauf aus der Sammlung Richard von Kaufmann, Berlin; im Zweiten Weltkrieg in der Albrechtsburg (Meißen) und dem Kalksteinbruch in Pockau-Lengefeld (Erzgebirge) ausgelagert; nach Kriegsende verschollen; März 1958 Auktionshaus Christie’s London; 1959 Rückkehr in die Gemäldegalerie

Seit den 1950er Jahren tauchen Dresdener Kriegsverluste im internationalen Kunsthandel auf. Eines der ersten Gemälde, das über diesen – häufig sehr langwierigen – Weg nach Dresden zurückkehrte, war das Herrenbildnis von Lucas Cranach dem Jüngeren. Wahrscheinlich wurde es im Auslagerungsort Pockau-Lengefeld gestohlen. Es gelangte über Prag nach London, wo es am 7. März 1958 im Auktionshaus Christie’s versteigert werden sollte. Nach Einspruch der DDR-Regierung konnte in der anschließenden gerichtlichen Auseinandersetzung in London bewiesen werden, dass die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden rechtmäßige Eigentümer waren.

Multimedia Guides

Hier finden Sie alle Multimedia Guides der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, in denen das aufgerufene Objekte enthalten ist. Die Links ermöglichen es, direkt zum Einzelobjekt in der Tour zu springen und von dort aus weiter durch die jeweilige Tour zu navigieren.

Provenienzforschung in der Gemäldegalerie Provenance Research in the Gemäldegalerie Alte Meister
Creditline
Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
Wenn Sie Abbildungen dieses Objektes nutzen möchten, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf. Auch Objekte, die aus ethischen Gründen ausgeblendet sind, können bei begründetem Interesse mit diesem Formular angefragt werden.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Gemälde

Johann der Beständige, Kurfürst von Sachsen (1468-1532)

Cranach, Lucas
Gemäldegalerie Alte Meister
Weitere interessante Objekte
Johann der Beständige, Kurfürst von Sachsen (1468-1532)
Cranach, Lucas
Gemäldegalerie Alte Meister
Gemäldegalerie Alte Meister

Die Samniten vor Curius Dentatus

Platzer, Johann Georg
Gemäldegalerie Alte Meister
Weitere interessante Objekte
Die Samniten vor Curius Dentatus
Platzer, Johann Georg
Gemäldegalerie Alte Meister
Cranach der Jüngere, Lucas

Der rote Turm

Horlbeck, Günter
Kunstfonds
Weitere interessante Objekte
Der rote Turm
Horlbeck, Günter
Kunstfonds
Zum Seitenanfang