Ort, Datierung
Abmessungen
Durchmesser = 5,7 cm; Dicke = 2,5 cm; Gewicht ca. 120 g
Inventarnummer
D IV a 275
Kein Uhrmacher hat die Präzisionsuhrmacherei in Dresden stärker vorangetrieben als Johann Heinrich Seyffert. Dabei war er nicht einmal Uhrmacher, sondern studierter Jurist. Seine Uhren – etwa 120 an der Zahl – baute er als Autodikat. Seine Präzisionspendeluhren (Regulatoren) zeigen das typische Zifferblatt von astronomischen Beobachtungsuhren, nämlich die getrennten Ziffernringe für Stunde, Minute und Sekunde.
Ein solches „Regulator-Zifferblatt“ kennzeichnet auch Seyfferts Taschenuhr. Die drei exzentrischen Kreise des Emailzifferblattes zeigen Stunde, Minute und Sekunde und unterstreichen in ihrer Anordnung bereits höchste Ansprüche an die Präzision.
Seyffert hatte sich einen guten Namen weit über Dresden hinausgemacht. Selbst Alexander von Humboldt erwarb ein Taschenchronometer von ihm, bevor er zu seiner berühmten Südamerika-Exkursion aufbrach. (Peter Plaßmeyer)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Signatur: "I. H. Seyffert No. 180793"
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