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Möbelobjekt "Entartete Kunst"

Hutten, Richard (1967-) - Entwurf
Ort, Datierung
Abmessungen
H. 46,0cm, B. 44,0cm, T. 61,0cm
Inventarnummer
56040-5
2008 erhielt Hutten den Auftrag das Foyer der Kunsthalle Fridericianum in Kassel neu zu gestalten. Die lang gezogene, monochrom schwarze Theke als Foyertresen wird durch 14 Sitzmöbel in Form von Buchstaben ergänzt. Diese ergeben - in die richtige Reihenfolge gebracht - den Begriff "entartete Kunst": Eine Reminiszenz an die erste documenta 1955 auf der der Kasseler Kunsterzieher und Designer Arnold Bode die abstrakte Kunst der 1920er/30er Jahre in den Mittelpunkt stellte, die nach nationalsozialistischen Kriterien den Begriff "entartet" erfüllt hatte und in verschiedenen Städten Deutschlands in Propagandaausstellungen vorgeführt wurde. Auch Dresden hatte sich im September 1933 in die unrühmliche Reihe von Städten mit Ausstellungen zur sogenannten "entarteten Kunst" eingefügt.
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