Reitzeug bestehend aus Kopfgestell, Trense, Zügel und Brustriemen

Obwohl ursprünglich nicht zusammengehörig, wurde dieses Reitzeug bereits 1716 mit dem ebenfalls von Johann Georg Spiegel in der Türkei gekauften Sattel (Inv.-Nr. L 47) in der Kurkammer aufgestellt. In der Türckischen Cammer wird dieses Reitzeug gemeinsam mit dem genannten Sattel mit Steigbügeln und einer Schabracke gleicher Herkunft (Inv.-Nr. L 191) gezeigt. Das aus rotbraunem Leder bestehende Reitzeug ist nahezu vollständig mit silbervergoldeten Platten besetzt, die einen reichen Dekor aus erhabenen Fiederblättern und ovalen Buckeln tragen. An der doppelt gebrochenen Knebel- oder Schenkeltrense befindet sich ein brauner Lederzügel.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
auf Brustrosette einmal und am Kopfgestell dreimal: Tughra von Sultan Mustafa II.; auf der Brustrosette dreimal, am Brustriemen fünfmal und an den Riemenzungen des Kopfgestells 28mal: Stichelproben
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