Die Prunkwaffe ist ein Auftragswerk, das vermutlich der Nürnberger Goldschmied Heinrich Hofmann, der sich 1555 für Arbeiten in Dresden aufhielt, für Kurfürst August ausgeführt hat. Die Darstellungen an den Silberbeschlägen verbinden programmatisch die Initialen des Kurfürstenpaares und das Wappen Kursachsens mit der Darstellung der Dreifaltigkeit - Gottvater, Sohn und Heiliger Geist - sowie mit der Aufrichtung der Ehernen Schlange in der Wüste. Neben dem Kreuz Christi erscheinen in Assoziation zu August und Anna ein Mann und eine Frau in Bethaltung. Die zugehörige Scheide trägt die Inv.-Nr. XI 0088.
Das Reitschwert mit Scheide ist in der Dauerausstellung "Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht" ausgestellt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Fehlschärfe Marke: bekröntes Pi, Stoßblech Monogramm, Datierung: AA [August und Anna von Sachsen], 1555
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