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Panzerhaube

Ort, Datierung
Tatarisch (?). Vor 1602.
Abmessungen
Länge Kettengeflecht 45,5 cm Durchmesser 15,5 cm Gewicht 1515 g
Museum
Inventarnummer
Y 0002 a
Die Panzerhaube besteht aus einer leicht gewölbten Scheitelplatte mit angenieteter Federhülse und einem Tragering auf einer Zentralrosette. Vom gebläuten Grund der Platte heben sich erhaben getriebene, vergoldete Rippen ab. An der Unterkante hängt ein aus feinen Eisenringen bestehendes Panzergeflecht, dessen Rand durch Messingringe abgesetzt ist. Die Panzerhaube gehörte wie die zuvor aufgeführte Leibbinde (Kat.-Nr. 84) und die folgenden drei Gegenstände (Kat.-Nr. 86-88) zur Ausstattung des Tataren im Geschenk Kaiser Rudolfs II. an Kurfürst Christian II. von Sachsen. Helme dieser Art wurden auf einem dicken Polster getragen. Dennoch bedeckte das etwa bis zur Nasenwurzel reichende Panzergeflecht auch die Augen, ohne dass dadurch die Sicht wesentlich eingeschränkt wurde. Mit Hilfe des kleinen Ringes an der Scheitelplatte konnte die Panzerhaube z.B. an den Sattel gehängt werden, wenn man sie gerade nicht benötigte.
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