Diese Steinschlossflinte erhielt der spätere Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen, Sohn Augusts des Starken, bereits im Alter von 10 Jahren. Sie war Teil eines Geschenks, das ihm im Jahre 1706 seine Patin, die verwitwete Kurfürstin Wilhelmine Ernestine von der Pfalz, zukommen ließ. Die Vogelflinte Piraubes, deren blanker Lauf an der Kammer mit geschnittenen Blattranken verziert ist, trägt ein hohes sattelförmiges silbernes Visier, das das rasche Erfassen eines beweglichen Ziels begünstigt. Die gewölbte Schlossplatte zeigt eine Feldszene mit Soldaten, Kanonen, Zelten und einer Herdstelle. Auf der durchbrochenen Daumenplatte ist die französische Königskrone abgebildet.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Lauf Signatur und Datierung: PIRAUBE AUX GALLERIES A PARIS 1684; Schloss Signatur: PIRAUBE AUX GALLERIES A PARIS
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