Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer Y 0076
Der Säbel, der im Inventar der Türckischen Cammer von 1674 erstmals nachgewiesen werden kann, wo über dessen Herkunft leider nichts geschrieben ist, wurde offenbar mehrfach überarbeitete. Die Klinge ist die Arbeit des aus Kairo stammenden Schmiedes Muhibbi Muhammad, der neben seiner Meistersignatur auch zwei Koranzitate als Dekor für sein Werk verwendete. Der ursprünglich mit schwarzem Leder umwickelte Griff wurde erst 1815 im Auftrag des Obristen von Miltitz auf Siebeneichen durch einen elfenbeinernen Griff ersetzt. Ebenfalls für eine spätere Überarbeitung sprechen mehrere in das Ortband eingeschlagene europäische Marken, von denen eine wie ein Wappenschild mit eingesetztem "G" aussieht.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
3 unbekannte Silberschmiedemarken auf dem Ortband
Reproduktion
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