Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer VI 0398
Das Rapier aus dem 16. Jahrhundert gelangte etwa einhundert Jahre nach der Entstehung als Geschenk an Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen in die Dresdner Rüstkammer. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt als Waffe bereits veraltet war, wurde es als ein Kunstwerk mit christlicher Botschaft sicherlich hoch geschätzt.
Alle Teile des Rapiergefäßes zeigen Szenen aus der Leidensgeschichte Christi im Hochrelief. Die sorgfältig in Eisen geschnittenen Szenen sind dramatisch inszeniert und gehen ineinander über. Auf den Bügeln der Vorderseite ist die Geißelung, Verspottung und die Kreuztragung Jesu Christi zu sehen. Am Knauf ist als dramatischer Höhepunkt, auf den alles zuläuft, die Kreuzigung platziert.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Fehlschärfe gemarkt: TO bekrönt [Beschau von Toledo]; FO bekrönt und R bekrönt [Francisco Ruiz, Toledo]; Klingeninschrift: DE FRANCISCO // RUIZ EN TOLEDO
Reproduktion
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